Wie man sich nachhaltig in der Mode verhält

 
 
 

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Wie man sich nachhaltig in der Mode verhält

Auch wir in LULL verfolgen eine umweltfreundliche Mode. Umweltfreundliche oder nachhaltige Mode die im Ausland unter dem Begriff Sustainable Fashion bekannt ist, ist ein Teil von einer gesamten Einstellung für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development). Auch aus diesem Grund hält sie sich an gewisse Regel: Reduce, Reuse, Recycle also reduziere, verwende, recycle!

 

Lass uns aber klarstellen was es eigentlich heißt, sich umweltfreundlich und nachhaltig zu verhalten und das nicht nur in der Modewelt!

Umweltfreundliche Mode, also ECO-LOGIC Fashion. Es bedeutet eine rationelle und rücksichtsvolle Mode die bei ihrer Produktion eine Auswirkung auf die Umwelt genauer betrachtet. Im Allgemeinen ist die Mode Industrie der zweit größte Umweltverschmutzter gleich nach der Erdölindustrie. Aufgrund des aktuellen Trends fast Fashion, den wir im vergangenen Artikel beschrieben haben, ist es leider so. Wir als Mode-Konsumgesellschaft haben jedoch die Wahl und können uns ebenfalls umweltfreundlich verhalten.

 

Prinzipien der Ökologischen Mode

 

1. Kaufe nicht zu viel (reduce)

Eine übermäßige Produktion in der Modeindustrie das heißt, wöchentlich neue Sachen im Schaufenster, oder geile Saisonabverkäufe bei den internationalen Modeketten – das alles zwingt uns unbewusst viel im Sale zu kaufen, im Grunde genommen Alles zu kaufen! Abgesehen davon, dass wir fast gar keinen Platz in unseren Kleiderschränken haben, haben wir nicht mal die Zeit all die Sachen zu tragen.

Deswegen sollten wir die Werte wie Bescheidenheit und Gefühl für Maß, nicht nur in der Mode, leben. Kauft Ware in hoher Qualität und aus zeitlosen Schnitten, die ihr mehrere Jahre tragen könnt. Wir in LULL legen deshalb einen großen Wert auf gute Qualität.

 

2. Sortiere und tausche deinen Kleiderschrank (reuse)

Das Wichtigste ist, die Sachen auszusortieren, die ihr nicht mehr tragt. Es ist so als ob ihr eurem Kleiderschrank einen frischen Wind geben würdet. Wir wissen ganz genau, es war viel leichter in unserer Kindheit, wo wir aus den Sachen rausgewaschen sind oder wir haben sie zerrissen und kaputt gemacht. Als Erwachsene müssen wir lernen die Sachen auf einer anderen Art und Weise auszusortieren. Zum Beispiel jetzt nach dem Sommer ist der ideale Zeitpunkt. Ich wette, dass man auch in eurem Kleiderschrank Kleider, Blusen oder Shirts findet, die ihr kein einziges Mal den letzten Sommer oder sogar noch den Sommer davor, getragen habt. Sie gehören einfach nicht zu euren Lieblingsteilen oder ihr habt kein passendes Teil mit dem ihr das kombinieren könnt. In diesem Fall ist eindeutig, dass ihr auch die kommende Saison keinen Weg zu diesen Teilen findet.

Ich behaupte nicht, dass ihr sofort die Sachen loswerden solltet. Das wäre nicht ganz umweltfreundlich. Wenn die Klamotten gut erhalten sind, oder ihr habt sie noch gar nicht getragen, könnt ihr mit den Freundinnen einen „Basar“ organisieren und versuchen die Sachen untereinander auszutauschen. Wenn ihr nicht die gleichen Kleidergrößen tragt, macht einfach Fotos von den Sachen und versucht sie im Internet zu anzubieten, entweder für einen symbolischen Preis oder als Umtauschware. Eine weitere Möglichkeit wäre die Sachen in Second-Hand Boutiquen abzugeben. 

 

3. Recycle (recycle)

Textil ist ein Material das man gut recyclen bzw. für einen anderen Zweck verwenden kann. Zum Beispiel auch zu Hause könnt ihr alte Klamotten als einen Putzlappen benutzen oder als ein Tuch zum Abdecken der Möbel, wenn Streicharbeiten bei euch anstehen.

Es gibt noch weitere Möglichkeit Textil zu recyclen mit der sich einige Firmen beschäftigen. Textilien die meistens aus den Second-Hand Läden stammen, die sich nicht mehr verkaufen, oder ungeeignete Klamotten die in Humana-Sammelcontainiern gesammelt werden, wandern in solche Verarbeitungsfirmen. Dieses Textil wird für neue Materialien recyclet, die dann erneut in der Textilverarbeitungsindustrie wie z.B. Füllstoff für die Sitzmöbel oder Autositze oder sogar für die Gebädedämmung verwendet werden.